Führung in dynamischen Zeiten. Warum gesunde, positive Führung überlegen ist.

Die positive Psychologie ist aus der Situation heraus entstanden, dass sich Psychologen nicht immer nur mit kranken Menschen befassen wollten. Nicht immer nur mit Schwächen, Defiziten und Mängeln.

Der Ansatz der US-Amerikaner Prof. Martin Seligman in der Psychologie und Prof. Kim Cameron in der Ökonomie stellt die Beschäftigung mit Stärken in den Vordergrund. Resilienz und Widerstandskraft, persönlichen Stärkenanalyse und Bewusstsein sind wichtige Begriffe.

Im Vordergrund steht das sogenannte „PERMA“-Modell.

Hier steht P für positive Emotionen, E für Engagement, R für Beziehungen zu Menschen (Relations), M für Sinn (Meaning) und A für Erfüllung (Accomplishment).

Übertragen auf die Ökonomie wurde dieser Ansatz durch Kim Cameron auf das Konzept des Positive Leadership. Nachweislich – und das hat Cameron in verschiedenen Studien bewiesen – führt diese Art von Führung zur Mitarbeiterbindung und zum hohen Engagement. Fehlzeiten konnten nachweislich reduziert werden, ganze Führungssysteme sind verändert worden.

In Zeiten dynamischer Herausforderungen müssen positive Emotionen, Vertrauen auch bei virtuellen Arbeitsbeziehungen zu Menschen, der Sinn des eigenen Handelns, besonderes Engagement sowie Würdigung des Erreichten noch stärker greifen. Stärken sind gefragt, nicht die Betonung der Schwächen.

Soziale Unterstützung ist ein wichtiger Begriff in Krisenzeiten.

Rüsten Sie sich in Ihrer Führung für die Zukunft.